Home Seite Pages en Français    
English pages 
| Hauptseite | Tourenprogramm | Bildergalerien | Tourenorganisation| News| Links | Kontakt |
|Beiträge über Bergen|Zeitschrift|Treuekarte|

 

Das Tal der Maler

Die Erwähnung dieses Namens lässt uns meistens nachdenklich. Man kann sich fragen wo sich dieses Tal befindet. Man kann sich auch Gedanken machen auf die “Maler” dieses Namens. Handelt es sich um Weißbinder, Kunstmaler oder Malereien, die man in diesem Tal betrachten kann?

Der Name Valle Vigezzo ist auch nicht viel bekannter als das Tal der Maler. Nicht weil es ein entferntes Tal ist. Auch nicht weil diese Gegend klein ist. Aber weil es von den wichtigen Strassen entfernt liegt. Wenn man über den Simplon nach Mailand fahrt, annähert man sich von diesem Tal, aber ohne einzudringen. Es ist nur wenn man ins Tessin über den Simplon gehen will, dass man dieses Tal durchquert. Aber meistens, ohne anzuhalten.

Der Gridone, Grenzberg zu der Schweiz

Das Valle Vigezzo, auch Tal der Maler benennt ist also eine sehr unbekannte Gegend ziemlich nahe von Genf. Sie ist fast perfekt von Osten nach Westen orientiert. Es ist wie als man mit einem Lineal einen Strich zwischen Domodossola und Locarno gezeichnet hätte. Geologisch ist der Talgrund mehr oder weniger auf der Insubrische Linie, diese Linie die die tektonische Platte Afrikas mit dieser Europas trennt. Das Valle Vigezzo ist die Folge der Centovalli wenn man bei Camèdo die Grenze übergeht um nach Italien zu gehen.

Das Tal muss seit sehr lange angesiedelt sein, wie es die Schalensteinen die man hier findet, beweisen. Übrigens beinhaltet der lokale Dialekt Wörter dessen Ursprünge vorlateinisch sind. Im Lauf seiner Geschichte hat das Valle Vigezzo, Eintreffen von sehr verschiedenen Bevölkerungen erlebt. Besonders kann man die Walser erwähnen, die vom Oberwallis kamen. Diese haben einige Zeugen hinterlassen in Form von Flurnamen. So wäre Blizz, bei Craveggia, von germanischem Ursprung. Eine andere hypothetische Spur die die Walser hinterlassen haben liegt in den Landesgrenzen. Tatsächlich ist die Grenze im oberstem Val Onsernone nicht auf dem Bergkamm, wie man es erwarten könnte. Solche Gestalt ist typisch von Alm auftreibende Bevölkerung.

Wie in viele Berg Täler, war das Tal der Maler die Feuerprobe mancher Berufungen die sich im Ausland erfüllten. Zu den bekanntesten gehören die Erfinder des Kölnischen Wassers, das Ursprünglich kein Parfum war, sondern einen Kräuterbranntwein. Eine andere Berufung ist durch das Geschäft Jelmoli geschildert (das Heute von Globus aufgekauft wurde), dessen Gründer Giovanni Pietro Jelmoli von Toceno war. Er sollte der Gründer des ersten Versandhauses sein. Dazu muss man noch, zur Ehre zu allen diesen die nicht zur Bekanntheit kamen, alle diese erwähnen die in die europäische Hauptstädte gingen, um dort als Maurer zu arbeiten, wenn es einen Erwachsene waren, oder als Kaminfeger, wenn es Kinder waren. Eine Bronzestatue wurde in Malesco, der “Piccolo Rüsca” (der kleine Feger), zum Andenken zu alle diesen Kindern errichtet.

Der Name der Valle Vigezzo kommt von den Gletschern des Monte Rosa. Tatsächlich ist die Aussicht auf diesen Gletschern von manchen Orten des Tals wunderbar. So bedeutet Vigezzo, die Gletschersicht, “vi gezz”.

Wie in vieler Alpentäler hat die Rohheit des Lebens und die Überbevölkerung der Mitte des 19. Jahrhundert zur Auswanderung geführt. Diese Auswanderung hat sich noch bis in den letzten Jahren fortgeführt. Es ergibt sich eine Verminderung der Bevölkerung der verschiedenen Dörfer des Tals. Und diejenigen die bleiben sind meistens verlockt ins benachbarte Tessin als Grenzgänger zu arbeiten. Eine der Folge ist eine Touristische Entwicklung die noch im ersten Zustand ist, wenn man sie mit anderen Gegenden vergleicht. Man kann dies bedauern. Man kann es aber auch als eine Gelegenheit betrachten. Dies erlaubt jemanden der wilde Natur mag, wunderschöne Wanderungen zu unternehmen.

Solche Wanderungen sind auf der Website http://www.destination-montagne.ch angeboten.

Sie werden Fragen: und die Maler, wo sind sie? Zuerst kann man viele geistliche Wandgemälde auf den Wänden der Häuser betrachten (Craveggia ist besonders bekannt). Man muss auch die Maler dieses Tals erwähnen, und besonders die Borgnis und Giorgis, die nicht nur in diesem Tal gearbeitet haben, aber auch in den europäischen Großstädten.

Trotzt der Nähe, bietet das Tal der Maler eine absolute Entfremdung an.

Die Pioda di Crana, Sinnbild des Valle Vigezzo

Last update: January 16th, 2012